„Dritte Orte“ in Ahlen: Förderung hat Entwicklung der Schuhfabrik gestärkt
Kulturpolitische Sprecherin Heike Wermer und Markus Höner besuchen Schuhfabrik.
Welche Wirkung hat das Landesprogramm „Dritte Orte“ vor Ort und welche Erfahrungen wurden in den vergangenen Jahren gesammelt? Darüber informierten sich der heimische Landtagsabgeordnete Markus Höner und die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion NRW, Heike Wermer, bei einem Besuch der Schuhfabrik Ahlen. Begleitet wurden sie vom stellvertretenden Bürgermeister Ralf Marciniak.
Im Gespräch mit dem neuen Geschäftsführer Martin Tollkötter und weiteren Verantwortlichen der Schuhfabrik ging es um die Entwicklung des Hauses und insbesondere um die Erfahrungen aus der mittlerweile zweiten Förderphase. Der aktuelle Förderzeitraum läuft zum Jahresende aus.
Die Schuhfabrik zieht aus der Förderung eine positive Bilanz. Gerade der Beginn während der Corona-Pandemie habe dazu beigetragen, neue Wege zu entwickeln und die Einrichtung für die Zukunft aufzustellen. Im Rahmen der Förderung konnte das Angebot weiterentwickelt und gestärkt werden. Heute ist die Schuhfabrik fest im kulturellen und gesellschaftlichen Leben Ahlens verankert.
Eine wichtige Rolle spielt dabei nach Angaben Tollkötters auch die Gastronomie. Sie trägt zur Aufenthaltsqualität und zur Belebung des Hauses bei und ergänzt damit die kulturellen und soziokulturellen Angebote.
„Die Schuhfabrik zeigt sehr konkret, was eine solche Förderung vor Ort bewirken kann. Deshalb ist es wichtig, mit den Verantwortlichen zu sprechen und ihre Erfahrungen aus der praktischen Umsetzung mitzunehmen“, erklärte Höner.
Auch Heike Wermer nahm aus dem Besuch wichtige Eindrücke für ihre kulturpolitische Arbeit mit: „Die Schuhfabrik zeigt sehr anschaulich, welche Entwicklung durch das Programm ‚Dritte Orte‘ möglich ist. Mich hat beeindruckt, wie die Förderung gerade während der Corona-Pandemie genutzt wurde, um neue Wege zu gehen und das Angebot weiterzuentwickeln.“
Für Höner war der Termin zugleich das erste gemeinsame Gespräch mit Tollkötter seit dessen Übernahme der Geschäftsführung. „Die Schuhfabrik hat sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und ist heute ein fester Kulturort in Ahlen. Der direkte Blick vor Ort zeigt, welche Strukturen mit der Förderung entstanden sind und wie die verschiedenen Angebote ineinandergreifen“, so Höner.