„Dritte Orte“ in Neubeckum: Verve! blickt auf sechs Jahre Entwicklung zurück
Kulturpolitische Sprecherin Heike Wermer und Markus Höner besuchen Verve! in Neubeckum
Wie entwickelt sich ein „Dritter Ort“ über mehrere Jahre und welche Erfahrungen werden dabei gesammelt? Darüber informierten sich der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Markus Höner und die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion NRW, Heike Wermer, bei einem Besuch von Verve! in Neubeckum.
Im Gespräch mit Amanda Bailey ging es um die Entwicklung des Projekts in den vergangenen sechs Jahren und die Erfahrungen mit dem Landesprogramm „Dritte Orte“. Verve! befindet sich derzeit in der zweiten Förderphase des Programms.
Mit dem Stadtteilwohnzimmer ist in dieser Zeit ein niedrigschwelliges Angebot entstanden, das an vier Tagen in der Woche geöffnet ist. Rund 45 Mitglieder engagieren sich inzwischen im Verein. Darüber hinaus setzt Verve! Impulse für kulturelle Angebote in Neubeckum und schafft Raum für Begegnung, Toleranz und ein multikulturelles Zusammenleben.
Im Gespräch wurde deutlich, welche Bedeutung insbesondere die zweite Förderphase für die Entwicklung des Projekts hatte. Dadurch konnten die in den ersten Jahren entstandenen Strukturen weiterentwickelt und zusätzliche Angebote aufgebaut werden.
„Für mich war es besonders interessant, mit Verve! einen ganz anders geprägten ‚Dritten Ort‘ kennenzulernen. Gleichzeitig wurde deutlich, welche Herausforderungen mit dem Ende der zweiten Förderphase verbunden sind. Solche Erfahrungen aus der Praxis sind für unsere weitere kulturpolitische Arbeit sehr wertvoll“, so Heike Wermer.
Der Verein arbeitet derzeit intensiv daran, eine Anschlussfinanzierung zu sichern. Ziel ist es, die in den vergangenen Jahren aufgebauten Angebote und Strukturen auch nach dem Auslaufen der zweiten Förderphase zum Jahresende verlässlich fortzuführen. Dabei geht es insbesondere darum, das Stadtteilwohnzimmer als offenen Ort der Begegnung und die kulturellen Aktivitäten von Verve! dauerhaft für Neubeckum zu erhalten.
„In den vergangenen sechs Jahren ist bei Verve! viel entstanden und weiterentwickelt worden“, so Höner. „Das Gespräch mit Amanda Bailey hat uns einen guten Eindruck davon vermittelt, wie das Konzept in Neubeckum umgesetzt wird und welche Erfahrungen dabei gesammelt wurden.“
Die Abgeordneten dankten Bailey abschließend für das offene Gespräch und die Einblicke in die Arbeit von Verve!.